Oleander (olnd.)

Eigene kulturelle Identität; eigene Rolle in der Gesellschaft. Mangelnde Kraft, an gemeinschaftlichen Zielen mitzuwirken. Schwierigkeiten mit echter Nähe, Beziehung und Berührung bei gleichzeitig großem Bedürfnis, dazuzugehören und an Gemeinschaftlichem, mitzuwirken (was einen gleichzeitig wieder überfordert). Es klappt nur mit Tabak. Nur dann gehört man dazu. Sonst ist man vereinzelt und in der Gesellschaft verloren.

in

syn. Nerium oleander, Rosenlorbeer

verwendeter Teil: Blätter

Naturreich: Pflanzenreich

Familie: Apocynaceae (-)

Gruppe: –

Polychrest:

Miasma:


Themen

Empfindung / Reaktion

Polarität

Wahnidee

Charakteristika

Äußerer Aspekt

  • eingesunkene Augen
  • abwechselnd Blässe und dunkle Röte des Gesichts

typische Berufe


Causa


Puncta debilitatis / Organbezug

  • Haut, Herz, Verdauungssystem Nervensystem

Symptome

Geist und Gemüt 

  • Gedächtnisschwäche
  • Geistesabwesend, Mangel an Aufmerksamkeit, Lethargie bis Stupor
  • große, unübersehbare geistige Zerrüttung
  • Langsames Begriffsvermögen
    • Es fällt ihm schwer, das Gelesene zu verstehen.
  • Neigung zur Melancholie, die mit hartnäckiger Verstopfung einhergeht
  • Indolenz, Abneigung gegen jede Beschäftigung.
  • Kann keinen Widerspruch vertragen, wird wütend.
  • Nach geistiger Anstrengung Aufsteigen von Hitze.
  • Abneigung gegen Arbeit
  • Verminderung des Selbstwertgefühls
  • Zustände des Zornes und der schlechten Laune wechseln sich mit Empfindungen von Reue ab

Furcht

Träume

Vegetativum

Sensorium

Schlaf

Schmerzen

  • teilweise oder vollständige Unempfindlichkeit gegen Schmerzen (Indolenz)

Kopf

Augen

  • Brennen und Spannung in den Lidern beim Lesen; Tränen.
  • Doppelsehen.
  • Die Augen sind eingesunken

Nase

Ohren

  • Herpes und Geschwüre an den und um die Ohren.
  • Krampfartiges Ziehen an der Ohrmuschel.

Mund / Zähne

  • Taubheitsgefühl in der Oberlippe
  • Zahnschmerz nur beim Kauen
  • Nachts beim Hinlegen Ziehen in den Backzähnen mit Angst, Übelkeit und häufigem Urinieren.
  • Bläulich-weißes Zahnfleisch.

Rachen / Hals

Lunge / Atmung

Herz

  • Herzinsuffizienz
  • Angina pectoris

Haut

  • mit Jucken verbundene Hautausschläge vor allem im Kopfbereich
    • Beißendes Jucken auf der Kopfhaut wie von Ungeziefer, schlimmer am hinteren Teil des Kopfes und hinter den Ohren; zuerst wird es vom Kratzen besser; nachher Brennen und Wehtun, welches beißendem Jucken Platz macht; abends beim Auskleiden wird es schlimmer.
    • Feuchter, schuppiger, beißend juckender Ausschlag, besonders am hinteren Teil des Kopfes.

Bewegungsapparat

  • Lähmungszustände, die mit krampfhaftem Zucken der Arme (obere Extremitäten) einhergehen
  • halbseitige Lähmungen (Hemiplegie) beispielsweise in Folge eines Schlaganfalls (Apoplexie)
  • teilweise Lähmungen (Parese), die nach einer Kinderlähmungserkrankung (Polio) zurückbleiben

Bauch / Magen

Darm / Stuhl / Verdauung

  • unwillkürlich abgehender Stuhl

Harn / Niere

Gyn

  • Bei stillenden Frauen treten allgemeines Schwächegefühl und Zittern des ganzen Körpers auf.

Andro

Sonstiges

Abscheu gegen

Verlangen nach


Modalitäten

< schlechter…

  • Reiben der Kleider
  • Entkleiden
  • Ruhe
  • verschlimmert das Seitwärtssehen die Augensymptome

> besser

  • Kopfschmerzen werden durch Seitwärtssehen gelindert
  • Magensymptome bessern sich durch Branntwein.

Rubriken


Indikationen

  • diverse Lähmungserscheinungen
    • Lähmungserscheinungen in den Armen (obere Extremitäten), die mit krampfartigen Zuckungen verbunden sind
    • Hemiplegie nach Apoplex
    • Lähmungen durch Polio
  • Muskelkrämpfe
  • Taubheitsempfindungen
  • todesähnlicher Schlaf, aus dem die Patienten kaum geweckt werden können (Sopor) 
  • Herzinsuffizienz
  • Angina pectoris
  • angeborene mittelschwere geistige Schwäche (Imbezillität)
  • Dementia paralytica

Notizen

Überschrift