syn. Natriumkarbonat, Soda
verwendeter Teil: –
Klasse: Minerale
Naturreich: Mineralreich
Gruppe: Carbonicumgruppe
Ordnung:
Gattung:
Familie:
Periodensystem (Scholten):
Polychrest: –
Miasma: –
Themen
- sich nicht anerkannt, nicht wertgeschätzt fühlen
- Sich in Würde zurückziehen / Lieber in Würde allein, als von anderen Menschen verkannt zu werden.
Natrium carbonicum gilt als das beste Mittel für Menschen, die von Natur aus selbstlos, sanft und mild sind. Diese Menschen neigen dazu, Konflikte zu vermeiden und werden gewöhnlich nach einer Enttäuschung jeglicher Art schnell depressiv.
Wenn sie sich einsam fühlen, isolieren sie sich am ehesten, ziehen sich zurück und wollen häufig traurige Musik hören.
Empfindung / Reaktion
- Gefühl, daß der Vater tot ist
Polarität
- –
Wahnidee
- Vorstellung, verkannt und als wertlos befunden zu werden
- Fühlt sich wertlos in der Gesellschaft, aussätzig, verstoßen, persona non grata
- Illusion der Trennung zwischen dem Selbst und den anderen
- Vorahnungen bis hin zu religiösen Wahnzuständen
Charakteristika
- Kummer, den er nicht zeigt (weil sowieso keiner darauf reagieren würde)
- 10.00-11.00 Uhr morgens überkommt den Patienten ein Gefühl der Schwäche und Angst
- Gegen 11.00 und 17.00 Uhr verspürt der Patient Heißhunger
- Die Füße sind sehr schmerzempfindlich und schwellen – vor allem im Bereich der Fußspitzen – an.
- Gefühl ähnlich dem „bearing down“ (kräftige Kontraktion der Bauchmuskeln und des Zwerchfells, welche häufig in der zweiten Phase der Wehen ausgeübt wird oder reflexartig auftritt)
Äußerer Aspekt
- blaß
- schwache Sprunggelenke
typische Berufe
- –
Causa
- Abwesenheit des Vaters
Puncta debilitatis / Organbezug
- –
Symptome
- Der Genuss von Wein kann Schwindelgefühle auslösen
Geist und Gemüt
- Empfindlichkeit gegenüber Menschen, Stimmungen, Musik
- Nervosität und Empfindlichkeit gegenüber Wetterveränderungen, Sonne und bestimmten Nahrungsmitteln.
- Missmut und Traurigkeit- bis hin zur Depression
- Suizidneigung, die durch Musik verstärkt wird
- Zustand ständiger Besorgnis und Angst – vor allem während eines Gewitters
- nervös, verwirrt, vergesslich, verringertes Denkvermögen
Furcht
- –
Träume
- erotische Träume
Vegetativum
- –
Sensorium
- –
Schlaf
- schlafen oft mit offenem Mund
- da Betroffene morgens zu früh aufwachen, sind sie meist während des Tages schläfrig – besonders auch nach den Mahlzeiten
Schmerzen
- prämenstruelle Kopfschmerzen
- Schmerzen in den Sprunggelenken
- reißende, über stechende bis hin zu brennenden Schmerzen
- entstehen auf der Seite, auf der der Patient liegt
- verstärken sich häufig durch Bewegung
Kopf
- –
Gesicht
- –
Augen
- Hornhautgeschwür (Ulcus corneae)
- trübe Augen
- Lichtblitze
Nase
- bei allen äußeren Beschwerden der Nase indiziert, darunter Pickel oder Anschwellen der Nase
- Fließschnupfen, der schon bei leichten Luftzügen auftritt
- Verstopfung der Nase
Ohren
- –
Mund / Zähne
- Der Mund ist meist trocken und aufgrund von Blasen- und Geschwürbildung (Ulcerationen) schmerzhaft
- die Zähne schmerzen – vor allem nach Verzehr von Süßigkeiten und Obst
- die Zunge fühlt sich schwer an.
- bitterer Geschmack im Mund, wodurch auch Essen stets bitter schmeckt
Rachen / Hals
- –
Lunge / Atmung
- starkes Räuspern, Auswurf von Schleim (Expektorationen)
- Husten – vor allem bei Betreten eines warmen Zimmers aus der Kälte kommend. Am stärksten zwischen 9.00 und 11.00 Uhr.
- Der Husten ist begleitet sowohl von einem Kältegefühl in der linken Brust als auch von einem grünlichen oder eitrigen, salzig schmeckenden Auswurf.
Herz
- Herzklopfen insbesondere bei körperlicher oder geistiger Anstrengung, unter Einfluss von Geräuschen und beim Liegen in Linksseitenlage
Haut / Haare
- Haarausfall
- Pickel
- gelben Flecken oder Sommersprossen (Epheliden)
- trockene, rissige Haut
- stark gefüllte Venen
- anämisch anmutende Haut: milchrig, weiß.
- Fingerspitzen und -knöchel sowie die Zehen sind häufig mit bläschenbildenden (vesikulären), fleckenhaften Ausschlag befallen.
- wunde, schmerzhafte Fußsohlen, Finger und Zehen
- gelegentlich Kribbel-Parästhesien.
- blaue Ringe unterhalb der Augen
- Oberlippe und Lider sind häufig geschwollen
Bewegungsapparat
- Schwäche der Knöchel und Sprunggelenke vor allem bei Kindern; Neigung zu Verzerrung, Verrenkung und Verstauchung
Extremitäten
- Beschwerden an der Ferse, der Achillessehne und der Kniekehle
- Kälte-Missempfindungen (Parästhesien) sowie krampfartige Empfindungen (Sensationen), die von den Füßen bis zu den Knien ausstrahlen können
- die Beine und Füße fühlen sich generell schwer und gespannt an
Bauch / Magen
- –
Darm / Stuhl / Verdauung
- Obstipation o. Diarrhoe
- Dyspepsie
- Bei Kindern treten häufig Magenschmerzen auf, die sie durch ständiges Essen zu verringern suchen. Ihr Bauch ist oftmals hart und gebläht. Außerdem leiden sie unter Blähungen, die sich durch starkes Rumoren äußern.
Harn / Niere
- –
Gyn
- wunder Schambereich
- verhärteter Gebärmutterhals (Zervix).
- herabdrängendes Gefühl von der Gebärmutter (Uterus) ausgehend sowie das Gefühl, als bewege sich etwas im Uterus.
- Menstruation erst spät und dann nur spärlich und dem Aussehen nach Fleischwasser ähnelt
- weißlicher, übel riechender und reizender Ausfluss (Fluor vaginalis), dem Krämpfe im Unterleib vorausgehen
Andro
- wunder Haut im Bereich der Eichel (Glans penis)
- generell verstärktes Verlangen nach Geschlechtsverkehr
- kurze Erektionsphase und schnelle Ejakulation; im Nachhinein neigen sie vermehrt zu Schwitzen
- vorzeitiger Samenerguss, der schmerzhaft ist und vor allem nachts auftritt
- dauer- und schmerzhafte Erektion des Penis (Priapismus).
- Die Prostata ist schmerzhaft und bei Stuhlgang und Urinieren (Miktion) sind Auflagerungen von Prostatasekreten zu sehen
Sonstiges
- –
Abscheu gegen
- überempfindlich gegenüber Licht, Musik, Geräusche und Sonne
Verlangen nach
- Verlangen nach Süßem
Farbvorliebe
- –
Modalitäten
< schlechter…
- durch geistige Arbeit
- bei sommerlich warmen Temperaturen
- bei Gewitter
- bei Vollmond
- durch Zugluft
- beim Anhören von Musik
- durch Masturbation
- Milch, vegetarische und stärkehaltige Kost
- periodische Verschlechterung , die jeden zweiten Tag auftritt
> besser
- durch Essen, Schwitzen, Druck, Reiben, Wischen mit der Hand
- durch Bohren mit dem Finger in Nase oder Ohr
Indikationen
- Depression (v.a. sozialer Rückzug)
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten
